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Mittwoch, 3. Januar 2018

Abschied von der Weide

Im Dezember haben wir nicht ganz so viel Joghurt gegessen, so dass ich nicht so oft zumMilchholen gefahren bin. Und beim letzten Besuch habe ich glatt vergessen, ein Foto vom Baum zu machen, um das Jahresprojekt abzuschließen. So ist das letzte Foto, das ich im Rahmen dieses Projektes gemacht habe, ein wenig spektakuläres, mit bisschen Schneegriesel drauf, aber nicht wirklich beeindruckend.


Wie schon einmal erwähnt - so richtig ans Herz gewachsen ist sie mir nicht, die Weide. Jedenfalls bei weitem nicht so, wie damals die Eiche, und auch die Linde hatte eine andere Bedeutung. Ich vermute, dass das einerseits mit der Frequenz der Besuche zusammenhängt - wenn man jeden Tag überlegt, wann ist ein guter Moment, dass ich da mal vorbeischauen kann, dann erhält das alles eine andere Dimension. Einmal pro Woche beim Milchholen hat da eine ganz andere Gewichtung. Und da ich dann doch meistens mit dem Fahrrad gefahren bin, habe ich den Baum eigentlich nie aus der Perspektive fotografiert, wo er wenigsten so aussieht, als ob er einsam stünde.

Um Weihnachten rum bin ich dann nochmal spazieren gegangen, bei Sonnenschein, und von der Ferne an den Doppelbäumen vorbeigekommen, die ich schon früher einmal in Erwägung gezogen hatte, Objekt eines Besuchsbaumprojektes zu werden. Momentan überlege ich noch, wir sind auch gerade nicht zu Hause. Aber vielleicht ...

Hier sind sie kaum zu erkennen, ....

... hier schon etwas herangezoomt.

Als ich heute von unserem Urlaubsort in die nächstgelegene kleine Stadt gefahren bin, bin ich an einigen Bäumen vorbeigekommen, die mir sehr gut gefallen haben und ein wundervolles Besuchsbaumobjekt gewesen wären. Aber leider leben wir ja nicht in Oberbayern.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gutes Neues Jahr.

Mittwoch, 2. August 2017

Weide

 Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass ich schon lange keine Bilder mehr von der Weide gepostet habe... Vielleicht liegt es daran, dass es kein wirkliches 'Daily Art'-Projekt ist. Aber auch im Mai, Juni und Juli haben wir selbstgemachten Joghurt aus der Milch gegessen.
Im Winter bin ich ja öfter zu Fuß am Fluss entlang zum Milch holen gegangen, seit April fahre ich aber ausschließlich mit dem Fahrrad. Deshalb bin ich immer relativ weit weg vom Baum, offensichtlich hat meine Kamera ein bisschen Schwierigkeiten, bei starkem Zoom richtig zu fokussieren - und manchmal ist ein Gesamtanblick mit Wolken und Umgebung wesentlich eindrücklicher als ein herangezoomter Einzelbaum. Deshalb variieren die Perspektiven immer noch - die Idealansicht gibt es hier nicht.

Mai

1.5.

1.5.

1.5.

1.5.

1.5.

3.5.

21.5.

21.5.

22.5.

Juni

1.6. - mit Fesselballon im Hintergrund!

1.6.

12.6.

12.6.

16.6.

16.6.

Juli

10.7.

23.7.

23.7.

27.7.

Dienstag, 4. April 2017

Weidenbesuche

Im März war ich tatsächlich mehrfach auch zu tageshellen Zeiten zum Milchholen unterwegs und habe die Weide fotografiert.

14.3.


14.3., an diesem Tag schien mir zum ersten Mal ein leichter Hauch von
Grün wahrnehmbar... Hoffnung auf Frühling!

29.3.

29.3., andere Perspektive

Inzwischen ist das schöne Vor-Frühlingswetter vorbei, es ist wieder kälter, und regnet.
Und ich warte auf die Stofflieferung für die März-Kollektion, die bis heute nicht vollständig gekommen ist. Deshalb wird sich die Auslieferung des Stoff-Abos diesmal deutlich verzögern.

Samstag, 11. März 2017

Weidenbericht

Mein diesjähriger Besuchsbaum und ich habe noch einige Schwierigkeiten, uns aneinander zu gewöhnen.

19.1.

30.1.

Einerseits war ich einige Male erst Abends oder sogar nachts zum Milcholen unterwegs, und Nachtbilder von einem glücklicherweise unbeleuchteten Baum sind nicht besonders sinnvoll oder ausdrucksstark.

Außerdem habe ich aber festgestellt, dass meine Kamera nicht richtig fokussiert und scharf stellt, wenn ich den Baum aus einiger Entfernung heranzoome.



Ich bin also immer noch am Experimentieren.

5.2.

18.2. 

20.2.

6.3.

Auch mit der Perspektive bin ich noch nicht einig geworden - vielleicht wird es jeweils vom Tageswetter abhängen, welche Perspektive nun an dem Tag genau die richtige ist.

Montag, 2. Januar 2017

Jahresanfang

Der gestrige Neujahrstag brachte in gewisser Weise die Belohnung für die mehreren grauen, kalten und schwer zu ertragenden Nebeltage vorher - zauberhafter Reif auf den Bäumen und Gräsern, und endlich wieder mal ein bisschen Sonne.











Natürlich führte mich der Spaziergang mittags Richtung Weide. Nochmal eine Art Annäherung - Fotos aus allen möglichen Perspektiven. Vielleicht werde ich mich auch gar nicht festlegen, sondern immer nur das Foto nehmen, das gerade am besten ist? Wir werden sehen.













Ich wünsche uns allen ein friedliches und gutes Neues Jahr 2017. Vielleicht wird ja doch mal was besser....?

Freitag, 30. Dezember 2016

3 Besuchsbäume auf einen Streich: Eiche, Linde, Weide

Meinen Spaziergang am 2. Weihnachtsfeiertag musste ich alleine machen, weil mein Mann nach einer Knie-OP noch nicht wieder wirklich gut zu Fuß ist. Aber ich habe die Chance genutzt, um meine Überlegungen, doch mal wieder ein Baumprojekt zu starten, auf eine feste Grundlage zu legen.

Seitdem ich meine verschärften Bemühungen, den Plastikverbrauch unserer Familie zu senken, durchführe, hole ich die Milch für unsere Joghurtmengen beim nahegelegenen Bauern mit einer Milchtankstelle. Da komme ich mit dem Fahrrad gut hin, und wenn ich Lust habe, ist auch ein nicht wirklich großer Spaziergan daraus zu machen. Und da komme ich dann an einem großen Baum vorbei, der zwar nicht alle meine Wunschkriterien erfüllt, die die ursprünglich fotografierte Eiche hatte, und die meine inneren Standards auch sehr hoch gesetzt haben:
  • von mehreren Seiten fotografierbar, 
  • so dass möglichst wenig menschliche/zivilisatorische Eingriffe auf dem Foto auftauchen
  • und dass interessante Lichteinfälle zu erwarten sind.
Die schnelle Erreichbarkeit zu Fuß, die bei der Eiche und der Linde ein Kriterium waren, um den möglichst täglichen Gang dahin (oder, wie bei der Eiche, manchmal sogar mehrmals am Tag) einfach in den Tagesablauf einbauen zu können, ist hier nicht so ganz gegeben, aber sehr viel weiter weg als die Eiche ist dieser Baum nun auch wieder nicht entfernt.

Anfang 2016, die Annäherung ...

und Suche nach guten Perspektiven...

einmal rund herum...

und von wo aus sieht er jetzt am schönsten aus?



Tatsächlich hatte ich diesen Baum sogar schon nach Abschluss des Lindenprojektes in Erwägung gezogen, aber damals habe ich dort noch nicht Milch getankt, und er war mir einfach ein bisschen zu weit weg. In dieser Hinsicht habe ich auch die Regeln für die Fotofrequenz geändert: ich mache Fotos, wenn ich Milch hole. Oder beim Spaziergang oder beim Walken dort vorbeikomme. Das wird schon ein- bis zweimal pro Woche der Fall sein.

Der Bauer, den ich gefragt habe, sagt, es sei eine Weide, was mich erstaunt hat, weil ich nicht geahnt habe, dass es so große Weiden gibt. Der Baum steht auch direkt neben einem kleinen Entwässerungsgraben, die Wasseraffinität von Weiden ist ja bekannt. Allerdings meinte der Bauer, er wüsste nicht, ob er tatsächlich dieses Jahr nochmal ausschlagen würde, in letzter Zeit hätte der Biber dort heftig gewütet. Dafür habe ich keine Anzeichen gesehen, als ich direkt am Baum vorbeigegangen bin und nicht nur vom Zufahrtsweg her das Foto gemacht habe, aber der Bauer wird schon wissen, was auf seinem Grund und Boden in der Hinsicht alles los ist. Vielleicht wird es also die Dokumentation eines durch Biberattacke sterbenden Baumes, wer weiß.

Meinen Weihnachtsspaziergang habe ich also in der großen Runde angelegt. Erst ging es an der Linde vorbei, die ich nach meinem Abschied, den ich von ihr genommen habe, als die bevorstehende Kappung angekündigt wurde, nicht wieder besucht hatte. Sie sieht jetzt wirklich jämmerlich aus, zurechtgestutzt bis auf den letzten Torso.

die erste Perspektive, aus der ich immer fotografiert hatte

die zweite Perspektive, aus der ich immer fotografiert hatte

Das war eher ernüchternd. Dann bin ich weiter gegangen, eine große Runde, und habe den neuen Baum besucht - bis heute habe ich mich allerdings noch nicht endgültig für feste Perspektiven entschieden. Vielleicht lasse ich es offen, je nachdem, auf welche Art ich hinkomme. Per Fahrrad oder zu Fuß, da bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten. Deshalb habe ich vom 26.12. noch keine Fotos vom neuen Baum, sondern erst noch weiter überlegt. Zum Abschluss meines Spazierganges kam ich dann an der Eiche vorbei, die immer noch solide und schön dasteht, obwohl die Autos meist achtlos an ihr vorbeirauschen, was man aber auf den Fotos glücklicherweise nicht sieht:



Von der Weide habe ich aber in den letzten Tagen dann noch Fotos gemacht.



Das Projekt hat also eigentlich schon angefangen. Auf zur Weide.