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| Weihnachtlich geschmückte Palme in Nelson, Neuseeland |
Donnerstag, 24. Dezember 2015
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Journal Quilts - und was daraus wurde
Als Mitglied der Quilter’s Guild of the BritishIsles habe ich mich dort für die Contemporary Group registrieren lassen. Die
veranstaltet jährlich den Challenge der ‚Journal Quilts’ nach jeweils neuen
Regeln, die Anfang Januar veröffentlicht werden. Es gibt Mitglieder, die diesen
Brauch seit Jahren mitmachen, z.B. weiß ich, dass Margaret Ramsay seit vielen
Jahren Journal Quilts macht. Gillian Travis hat hier über die Fertigstellung
ihrer letzten zwei für dieses Jahr berichtet, und Margaret Cooter hat hier eine
Übersicht über ihre Jahresproduktion gepostet. Andere Berichte sind sicherlich einfach zu ergoogeln.
Vor einem Jahr hatte ich beschlossen, mich ebenfalls an dem
Durchlauf 2015 zu beteiligen. Regelmäßig nach Vorgaben zu arbeiten, die ich mir
nicht selbst ausgedacht habe, halte ich für eine gute Übung und eine
hervorragende Gelegenheit, seine eigene Komfortzone weiter auszudehnen.
Bei der Verkündigung der Maße – 6 mal 12 Inch, und man
musste sich für das ganze Jahr festlegen auf Hoch- oder Querformat – war ich
erstmal skeptisch. Dann habe ich mich für Hochformat entschieden, und zehn Tage
später noch wieder auf Querformat umgemeldet, und der erste Quilt im Januar war
zeitnah fertig und ich fand ihn auch gut gelungen.
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| Der erste Journal Quilt 2015: Januar |
Ich war zuversichtlich und
habe mich drauf gefreut, weiterzumachen.
Dann traten die Flüchtlinge in mein Leben – Ende Januar war
die erste Versammlung für unser ehrenamtliches Netzwerk – und es brach
wesentlich mehr über mich herein, als ich mir vorgestellt hatte. Schwuppdiwupp
war es Ende April, das letzte „Abgabedatum“ für die Fotos der Quilts aus den
ersten drei Monaten stand vor der Tür, und ich hatte immer noch nur den einen
fertig, und keine Ideen oder Zeit, mich innerhalb von wenigen Tagen zur
Produktion von zwei weiteren zu bringen. Überhaupt wusste ich nicht, wo mir der Kopf stand, und wie das alles weitergehen sollte. Also habe ich mich von den Journal Quilts wieder abgemeldet.
(Das Engagement für die Flüchtlinge hat mich zu der Zeit
leider auch die Mitgliedschaft in einer Artquiltgruppe gekostet, wo ich gerade
erst angefangen, mich dann aber über einige Wochen nicht an den
facebook-Diskussionen beteiligt hatte und in der Folge mit Vorwürfen
konfrontiert wurde, denen ich mich in der Situation einfach nicht stellen
konnte, weshalb ich aus der Gruppe wieder ausgetreten bin. Aber das ist eine
andere Geschichte.)
Ein weiteres Projekt der regelmäßigen Arbeit, wieder eine
Kollaboration mit Kathy Loomis, hat während des Jahres längere Zeit ebenfalls
sehr gelitten. Als ich Ende November aus Neuseeland zurückkam, hatte ich die
Arbeit für Juli noch nicht gemacht. Aber seitdem befinde ich mich in der Aufholjagd,
und jetzt bin ich dabei, die letzten Stiche am November zu tätigen.
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| Textilcollage, in Arbeit |
Ich bin fest
entschlossen, auch den Dezember vor Silvesterabend abzuschließen!
Und nun habe ich mir
vorgenommen, einen weiteren Versuch zu starten. Noch einmal Journal Quilts –
die Aufgabenstellung kommt im Januar. Und die öffentliche Ankündigung
verpflichtet vielleicht auch ein bisschen – ich werde auf dem Blog darüber
berichten.
Dienstag, 15. Dezember 2015
Die 'staade' Zeit
In Bayern wird der Advent auch die ‚staade’ Zeit genannt,
entsprechend dem ‚ruhigen Advent’ in anderen Gegenden Deutschlands. Natürlich
ist auch hier der Advent nicht ruhiger als anderswo, und wie jedes Jahr fragt
man sich, was diese Hektik eigentlich soll. Eine Weihnachtsfeier der
unterschiedlichsten Gruppierungen vom Sportverein bis zur Schule jagt die
andere, dazwischen sind Konzerte der Musikschule angesetzt (Plural, weil der
Sohn in einem Konzert spielt, und der Mann im anderen) und man fragt sich,
warum das alles vor Weihnachten stattfinden muss. Oder was die Leute eigentlich
noch mit Weihnachten verbinden.
Besonders deutlich wurde das für mich vor ein paar Tagen
symbolisiert, als mir – vermutlich wegen der einen Punktesammel-Karte, für die
ich mich mal habe registrieren lassen – diese ‚Zeitschrift’ ins Haus geschickt
wurde. Normalerweise schmeiße ich so etwas ungelesen weg, aber hier habe ich doch mal aus Neugier - was soll das nun sein, Zeitschrift oder...?
Wenn irgendwo draufsteht „wir Frauen“, dann werde ich ja
sowieso leicht mißtrauisch, weil ich selten das Gefühl habe, in diese Gruppen
hinein zu passen oder zu gehören. Und bei Frauenzeitschriften war ich sowieso
schon immer eher auf Abstand, weil die darin behandelten Themen eigentlich nie
meinen Interessenbereichen entgegen kommen. Das zeigte sich auch wieder in
diesem Blättchen, das zwar angebliche Frauenthemen meiner Generation
darstellte, aber letztendlich eine nur mäßig geschickt verkleidete Aufforderung
zum Kaufen bestimmter Produkte mit oder ohne Rabatt bei bestimmten Mengen ist.
Und von denen der Großteil eigentlich noch nie auf meinem Einkaufszettel gestanden
hat – warum soll ich jetzt anfangen, Lidschatten etc. zu kaufen, wenn ich die
ersten 50 Jahre meines Lebens auch ohne ausgekommen bin? Jetzt ist es erstens sowieso schon zu spät, und zweitens: will ich wirklich so rumlaufen, wie diese Dame auf dem Titelbild...?
Auch Patchwork (und Recycling) wird nicht ausgelassen (das könnten ja sogar meine Themen sein!) – bitte aber mit dem
einen bestimmten Waschmittel für die Vintage-Stoffe vom Flohmarkt!
Ist Weihnachten eigentlich noch besinnlich – und was ist den
Menschen daran noch wichtig? Ich werde nochmal Plätzchen nachbacken müssen,
weil die ersten zwei Sorten aus meinem (zugegeben nicht sehr umfänglichen)
Sortiment aufgegessen sind, ich mache Pläne, was an welchem Weihnachtstag
gegessen wird und wann ich wo dafür einkaufe. Denn dieses Jahr ist die
Tatsache, dass der 27. auch gleich noch ein Sonntag ist, ja einkaufstechnisch
limitierend.
Aber mit den Geschenken halte ich es wie schon in den letzten
Jahren – selbstgemacht, wenn es irgendwie geht, und vor allem nur, wenn mir eine
gute Idee gekommen ist. Sonst eben nichts. Ich werde noch ein paar einfache
Einkaufsbeutel nähen, bei der doch immer mal wieder aufflammenden Diskussion um
Abschaffung oder Verteuerung von Plastiktüten sind das ja vielleicht auch
geschätzte Präsente. Die erste hat sich bereits mein Mann unter den Nagel gerissen - vor Weihnachten!
Gestern nachmittag war dann aber doch eine wunderschöne
Weihnachts’feier’, die mit Weihnachten eigentlich überhaupt nichts zu tun
hatte. Der Basketballtrainer der Jugendmannschaft hatte zum Spiel der Kinder
gegen die Eltern aufgerufen – und es waren praktisch alle Familien vertreten.
Allen hat es Spaß gemacht, auf allen Gesichtern war die ganze Zeit ein
fröhliches Lächeln, Grinsen oder Lachen zu sehen. Kein extra Termin für die Kinder
(für die Eltern bedingt), kein Weihnachtsbezug, wo keiner besteht, sondern
Konzentration auf das Wesentliche, und Bewegung für die Teilnehmer. (Ich gebe
zu, weil mein Mann gespielt hat, habe ich nur Publikum ‚gemacht’, aber trotzdem Spaß gehabt.) Und die U12
hat natürlich gewonnen, die Eltern hatten keine Chance.
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Farbe Nr. 299
Während ich in Neuseeland unterwegs war, hatte justcolours.de Jubiläum - seit 5 Jahren gibt es das Stoff-Abo für handgefärbte Stoffe, im Novemer 2010 wurde der Versuchsballon mit dem Einführungsangebot gestartet.
So lange gibt es auch schon diesen Blog! Das müsste eigentlich gefeiert werden, und ich bin dabei, mir etwas Angemessenes zu überlegen. Das Ganze wird vermutlich aber erst nach Weihnachten steigen, das geht auch noch, weil im Januar 2011 dann die erste reguläre Lieferung gefärbt und verschickt wurde.
Es gibt sogar noch Kundinnen, die von Anfang an dabei waren. Denen gebührt natürlich ein ganz besonderer Dank für ihre Treue und ihr Vertrauen!
Gerade eben habe ich jedenfalls 12 neue und insgesamt die 299. Farbe auf der Homepage hochgeladen.
Zwar sind nicht wirklich 300 Farben auf der Homepage im Angebot, weil ich durchgehend nummeriere, und ausverkaufte Nummern einfach 'weg' sind. Allerdings gibt es auch immer wieder Farben, die ich nicht auf der Homepage hochlade, die also nur auf den Märkten zu erhalten sind. Der nächste Markt ist am 13.3. wieder in der Stadthalle Erding. Dieses Mal vermutlich an einer neuen Position - wenn alles gut geht, werde ich nun den Stand direkt am Eingang haben, man läuft dann direkt in meine Arme!
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| Einführungsangebot vom November 2010 |
So lange gibt es auch schon diesen Blog! Das müsste eigentlich gefeiert werden, und ich bin dabei, mir etwas Angemessenes zu überlegen. Das Ganze wird vermutlich aber erst nach Weihnachten steigen, das geht auch noch, weil im Januar 2011 dann die erste reguläre Lieferung gefärbt und verschickt wurde.
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| 1. reguläre Kollektion - Januar 2011 |
Gerade eben habe ich jedenfalls 12 neue und insgesamt die 299. Farbe auf der Homepage hochgeladen.
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| 12 neue Farben - die Meterware von den Kollektionen September 2015 und November 2015 |
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Stoff-Abo: November-Kollektion 2015
Vor meiner Reise nach Neuseeland hatte ich vorgearbeitet: alles fertig gefärbt! Eigentlich hatte ich auch vorgehabt, alles geschnitten und verpackt zu hinterlassen, dass ich nach meiner Rückkehr wirklich nur am Montag zur Post hätte gehen müssen. Das hat so nicht ganz geklappt, aber Schneiden und Fäden zu Döckchen drehen am Montag, Verpacken und Verschicken am Dienstag, damit war ich auch gerade noch so im Zeitplan. Und das war eine Arbeit, die trotz der diesmal nicht ganz so leicht absolvierten Zeitumstellung zu bewältigen war.
Die neue Kollektion ist also unterwegs, und vielleicht schon bei den AbonnentInnen angekommen:
Es gibt wieder drei Restepackungen zu leicht reduziertem Preis, außerdem sind ein paar Einzelpackungen vorhanden.
Die neue Kollektion ist also unterwegs, und vielleicht schon bei den AbonnentInnen angekommen:
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| November 2015 |
Es gibt wieder drei Restepackungen zu leicht reduziertem Preis, außerdem sind ein paar Einzelpackungen vorhanden.
Sonntag, 29. November 2015
Drucken bei aliquilts, Teil 2
Der Aufenthalt bei Ali war von einigen tierischen Eindrücken geprägt.
Beim Ausflug am letzten Tag sahen wir einige Schildkröten im See, und diese ließ sich sogar fotografieren.
Einen Morgen erhielten wir - nachdem wir am Abend vorher extra für mich sogar ein bisschen rumgefahren waren, um welche zu sehen - Besuch von einem Känguru direkt im Garten. Alis Mann sagte, er bekäme regelmßig morgens Besuch, wenn er im Garten arbeitet und Ali in Brisbane in der Arbeit ist.
Am nächsten Morgen konnten wir einen ziemlich lange dauernden intensiven Boxkampf zwischen zwei Hasen beobachten.
Und zwei Stunden später kam der wilde King Parrot, der sich regelmäßig Körner füttern lässt, vorbei und leistete uns Gesellschaft beim Morning Tea.
Pausen und viel Trinken sind dort wegen der Hitze wichtig - zeitweise hatten wir knapp 40 Grad im Schuppen. Wegen der offenstehenden Fenster und des Durchzugs war das zwar irgendwie auszuhalten, aber zum Schluss der 2 1/2 Tage haben wir doch gemerkt, wie k.o. wir waren.
Einige der bedruckten Stücke des zweiten Tages habe ich einfach mit der Plastikunterlage eingepackt und muss sie zu Hause auswaschen und genauer anschauen. Hier noch ein paar Fotos, von Entwicklungsstadien und anderen Zuständen:
Ein schöner Stempel von Ali - Fensterabdichtungsstreifen auf einer runden Unterlage - legt eine Grundlage:
Beim Ausflug am letzten Tag sahen wir einige Schildkröten im See, und diese ließ sich sogar fotografieren.
Einen Morgen erhielten wir - nachdem wir am Abend vorher extra für mich sogar ein bisschen rumgefahren waren, um welche zu sehen - Besuch von einem Känguru direkt im Garten. Alis Mann sagte, er bekäme regelmßig morgens Besuch, wenn er im Garten arbeitet und Ali in Brisbane in der Arbeit ist.
Am nächsten Morgen konnten wir einen ziemlich lange dauernden intensiven Boxkampf zwischen zwei Hasen beobachten.
Und zwei Stunden später kam der wilde King Parrot, der sich regelmäßig Körner füttern lässt, vorbei und leistete uns Gesellschaft beim Morning Tea.
Pausen und viel Trinken sind dort wegen der Hitze wichtig - zeitweise hatten wir knapp 40 Grad im Schuppen. Wegen der offenstehenden Fenster und des Durchzugs war das zwar irgendwie auszuhalten, aber zum Schluss der 2 1/2 Tage haben wir doch gemerkt, wie k.o. wir waren.
Einige der bedruckten Stücke des zweiten Tages habe ich einfach mit der Plastikunterlage eingepackt und muss sie zu Hause auswaschen und genauer anschauen. Hier noch ein paar Fotos, von Entwicklungsstadien und anderen Zuständen:
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| Gelbe Punkte total.... |
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| ... nmmt später den Zweitdruck eines Monoprints auf... |
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| ... was zu Verwischungen führt... |
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| ... und getrocknet dann ganz anders aussieht. |
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| wird vermutlich zu Hause noch weiter bearbeitet....? |
Donnerstag, 26. November 2015
Drucken bei aliquilts
Der Anlass für einen Stop in Tarome, Queensland (AUS) während meiner Reise war die Tatsache, dass ich es im vergangenen Jahr, in meiner Funktion als Repräsentantin für SAQA tatsächlich mal zum 'Star-recruiter' gebracht habe. Dafür konnte ich mir aus einer Reihe von möglichen Preisen als Anerkennung - darunter $100 Wertgutscheine für Färbemittel, oder (vorausgewählte) Bücher im Wert von ich-weiß-nicht-mehr-wieviel Dollar - einen Preis aussuchen, und es gab eben auch eine 'artist in residency' im dye studio von Ali George. 'Artist in residence' klingt vielleicht etwas großartig, weil es sich nicht um irgendeine offizielle Sache handelt wie den Turmschreiber von Hahnebüchen. Aber ich habe keinne Sekunde gezögert, dafür meine Reisepläne anzupassen, nachdem ich ausgehandelt hatte, dass ich auch erst ein Jahr später kommen könnte, um die Anreisekosten gering zu halten. Ich war jetzt also für ein paar Tage bei Ali und ihrem Mann zu Gast, und allein das ist schon ein kleines Geschenk. Sie leben auf einem 2 1/2 Hektar großen Stück Land 110 km außerhalb von Brisbane, ehemals Rinderweide, auf dem ein Queenslander (das in Queensland typische Haus auf Stelzen) steht, und das Alis Mann durch lange intensive Gartenarbeit erstens mit einheimischen bush-Pflanzen aufforstet und zweitens in ein kleines Vogelparadies verwandelt.
Alis Studio ist im ehemaligen Schuppen untergebracht. Alles ohne Klimaanlage - für Queensland fast einzigartig, denn hier wird es heiß. Die geschickte Anordnung von Fenstern, die, geschützt durch Fliegengitter zumindest während dieser Tage eigentlich immer offen standen, ist ständig ein leichter Luftzug zu spüren, der die Hitze erträglich(er) macht. Und es war heiß! Drei bis fünf Liter Wasser trinken ist die Norm, ohne dass deshalb häufigere Gänge zur Toilette nötig wären...
Am ersten Tag haben wir hauptsächlich mit Textilfarben gearbeitet, Alis hauptsächlichem Medium. Dafür haben wir als Ausgangspunkt ihre handgefärbten Stoffe verwendet.
Zwischendurch gab es einen leckeren Kuchen, den Rebecca mitgebracht hatte.
Da ich zu Hause (bisher) keine dieser Textilfarben vorrätig habe, und nach Möglichkeit mich auf die Materialien beschränken möchte, die bereits da sind, haben wir für den zweiten Tag dann Verdickerpaste angerührt, die Procion-MX-Farben hervorgeholt und da mit allen möglichen Techniken gespielt. Ich hatte bereits vor etlichen Jahren einen Kurs bei Ann Johnston gemacht, außerdem besitze ich einige relevante Bücher, und so war mir keine dieser Techniken unbekannt. Ich hatte eigentlich auch die ganzen Jahre immer vorgehabt, endlich mal mit dem Drucken anzufangen - die Anzahl der Gegenstände, die ich gesammelt habe mit der Überlegung, ob sie sich vielleicht als Druckstock zweckentfremden lassen würden, ist unüberschaubar. Nur ist es irgendwie nie dazu gekommen, und so war ich umso begeisterter, dass diese Gelegenheit gekommen ist und vielleicht als Initialzündung wirken könnte.
Verschiedene Phasen eines Breakdown-Prints, den wir durchgeführt haben:
An allen Ecken auf dem Grundstück findet man Inspirationen.
Und abends war Vollmond.
Alis Studio ist im ehemaligen Schuppen untergebracht. Alles ohne Klimaanlage - für Queensland fast einzigartig, denn hier wird es heiß. Die geschickte Anordnung von Fenstern, die, geschützt durch Fliegengitter zumindest während dieser Tage eigentlich immer offen standen, ist ständig ein leichter Luftzug zu spüren, der die Hitze erträglich(er) macht. Und es war heiß! Drei bis fünf Liter Wasser trinken ist die Norm, ohne dass deshalb häufigere Gänge zur Toilette nötig wären...
Am ersten Tag haben wir hauptsächlich mit Textilfarben gearbeitet, Alis hauptsächlichem Medium. Dafür haben wir als Ausgangspunkt ihre handgefärbten Stoffe verwendet.
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| Detail aus einer Schablone |
Zwischendurch gab es einen leckeren Kuchen, den Rebecca mitgebracht hatte.
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| Walnuss-Karotten-Kuchen |
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| Ergebnisse des ersten Tages |
Da ich zu Hause (bisher) keine dieser Textilfarben vorrätig habe, und nach Möglichkeit mich auf die Materialien beschränken möchte, die bereits da sind, haben wir für den zweiten Tag dann Verdickerpaste angerührt, die Procion-MX-Farben hervorgeholt und da mit allen möglichen Techniken gespielt. Ich hatte bereits vor etlichen Jahren einen Kurs bei Ann Johnston gemacht, außerdem besitze ich einige relevante Bücher, und so war mir keine dieser Techniken unbekannt. Ich hatte eigentlich auch die ganzen Jahre immer vorgehabt, endlich mal mit dem Drucken anzufangen - die Anzahl der Gegenstände, die ich gesammelt habe mit der Überlegung, ob sie sich vielleicht als Druckstock zweckentfremden lassen würden, ist unüberschaubar. Nur ist es irgendwie nie dazu gekommen, und so war ich umso begeisterter, dass diese Gelegenheit gekommen ist und vielleicht als Initialzündung wirken könnte.
Verschiedene Phasen eines Breakdown-Prints, den wir durchgeführt haben:
An allen Ecken auf dem Grundstück findet man Inspirationen.
Und abends war Vollmond.
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