Ein paar Tage vor meiner Abreise nach Birmingham hatte ich
drei Belegexemplare der Zeitschrift „Patchwork Ideen“ erhalten, in der Ausgabe
3/2014 ist eine Anleitung abgedruckt, die ich geschrieben habe.
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Titelseite der Ausgabe 3/2014 |
Es handelt sich um die Anleitung für eines der Muster, die
ich im Parkett-Kurs „Vom Hölzchen aufs Stöffchen – Neue Quilts aus alten
Parkettmustern“ unterrichte.
Diese Anleitung zu schreiben hat zwar einerseits viel Spaß
gemacht, war aber für mich eine besondere Herausforderung. Denn das Schreiben
von Anleitungen erfordert eine Art des Arbeitens, die ich selbst überhaupt
nicht verfolge: genau ausrechnen, wieviel Stoff benötigt wird! Mit Nahtzugabenberechnunge... Auf diese Idee
käme ich überhaupt nicht von selbst - wenn ein Stoff aufgebraucht ist, nehme ich
einen anderen, entweder ähnlich, oder anders, je nachdem. Schließlich habe ich genügend Stoffe in meinen diversen Kisten. Aber mit so einer laxen
Einstellung kommt man im Verlagswesen natürlich nicht durch, und ich bin Astrid Reck vom Bergtor-Verlag sehr
dankbar, dass sie die Mengen dann auch nochmal durchgerechnet hat...!
Der im Heft abgebildete Quilt ist seit langem mal einer, der nicht an die Wand gehört, und den
ich für mich gemacht habe. Ein richtig schöner Reste-Quilt, in Kombination mit einem Schneestoff, der in den Mittelquadraten zum Einsatz kam, und selbstgefärbten Gelbtönen. Er kann natürlich in allen unterschiedlichen Schattierungen gearbeitet werden.
Und in der bereits einsetzenden Herbstluft liegt er bereits wärmend nachts bei mir auf dem Fußende des Bettes. Am 14. September wird er die Hinterwand meines Standes bei der Patchworkmesse in Erding schmücken.
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