Samstag, 22. April 2017

Endlich Stoff - jetzt kann der März abgeschlossen werden!

Mitte der Woche kam endlich meine lang erwartete Restlieferung für das Färben der März-Kollektion. Vier Farben haben noch gefehlt... gut, dass gerade Osterferien waren und ich nicht noch um Unterrichtszeiten in der Klasse herumtanzen musste. Denn wenn ich zu Hause bin, geht das Waschen nach dem Färben viel strukturierter: Timer am Backofen setzen, und wenn's piepst ist der nächste Schritt dran.



Gestern abend noch: Verpacken....

Kollektion März 2017

In einer halben Stunde bringe ich sie zur Post.
Ein paar Fäden-Sortimente sind übrigens auch da - falls jemand zu einer Einzelpackung ein Fäden-Sortiment dazu bestellen möchte.

Samstag, 15. April 2017

Wissen Sie eigentlich, was eine Sauna ist? Oder: Osterbrunnen

Anfang der Woche waren mein Mann und ich für ein paar Tage in Bad Wörishofen und haben uns dort in der Therme und im Saunaparadies die Aufgussdämpfe um die Nase wehen lassen. Da wurde ich ganz deutlich daran erinnert, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass ich in der Flüchtlingsklasse plötzlich erklären musste, was eine Sauna ist, weil das Wort in irgendeinem Text vorkam, den wir gemeinsam lasen. Erklären Sie mal Afrikanern, was eine Sauna ist... Sinn und Zweck derselben ... Ich habe auch schon andere Dinge gerade mal so eben zwischendurch erklärt - die Funktionsweise der Pille zum Beispiel, oder den Ausdruck "anbaggern", als wir den Text von "Männer" besprochen haben. Der Deutschunterricht ist jedenfalls immer interessant und anregend.
Aber wir waren in der Sauna, und beim Rundumblick durch die anderen Gäste fing ich an zu phantasieren, wie es wohl wirken würde, wenn die 8 äußerst wohlge-buildeten Senegalesen aus der Klasse in Formation durch die Halle laufen würden, selbstverständlich sittlich mit einem Handtuch um die Hüften, aber in ihrer ganzen afrikanischen Schwarzheit... Es würde jedenfalls einen gewissen Beitrag zur Diversität innerhalb der Therme leisten. Und vielleicht taugen diese Phantasien noch zu einem Quiltentwurf...

Beim abendlichen Bummel durch die Stadt haben wir die österlich geschmückten Brunnen in der Stadt bewundert, von denen jeder anders gestaltet war.






Und ich bin sicher, ich habe nicht alle fotografiert... Aber für Ostergrüße reichen auch diese fünf Ansichten!

Wieder zurück zu Hause arbeite ich weiter an "Yes, I can artquilt", ein Stück in der Serie text messages, das für die Patchworktage in Fürth fertigwerden muss. Der Text ist fertig, nur noch Rand und Tunnel sind zu machen.

Mittwoch, 12. April 2017

Patchwork Professional

In der April-Ausgabe des Patchwork Professional Magazins, die jetzt an den Zeitschriftenständen auftauchen müsste, ist ein Artikel von mir veröffentlicht, der die Verwendung von Schneestoffen sowohl in traditionellen Mustern als auch modern darstellt.

Schauen Sie mal rein!



Dienstag, 4. April 2017

Weidenbesuche

Im März war ich tatsächlich mehrfach auch zu tageshellen Zeiten zum Milchholen unterwegs und habe die Weide fotografiert.

14.3.


14.3., an diesem Tag schien mir zum ersten Mal ein leichter Hauch von
Grün wahrnehmbar... Hoffnung auf Frühling!

29.3.

29.3., andere Perspektive

Inzwischen ist das schöne Vor-Frühlingswetter vorbei, es ist wieder kälter, und regnet.
Und ich warte auf die Stofflieferung für die März-Kollektion, die bis heute nicht vollständig gekommen ist. Deshalb wird sich die Auslieferung des Stoff-Abos diesmal deutlich verzögern.

Mittwoch, 29. März 2017

„a life that’s full“…



Schon seit vielen Jahren ist das Lied „My Way“ von Frank Sinatra eines meiner Lieblingslieder. Neben vielen anderen wunderbaren Formulierungen gibt es darin eine Textzeile, „I’ve lived/a life that’s full…“, die mir immer wieder besonders gut gefällt. 
Zur Zeit allerdings nimmt diese Zeile in meinem Leben allerdings eine etwas andere Bedeutung an, als Sinatra es - nehme ich an - ursprünglich gemeint hat. Mein Leben ist derzeit so “full“, dass ich nicht immer weiß, wo mir der Kopf steht. Oder ob das Wasser erst bis zum Hals reicht, oder vielleicht doch schon längst über dem Kopf zusammengeschlagen ist…? Ich müsste irgendwo etwas zurückstecken, aber ich weiß nicht genau, wo ich damit anfangen soll. Und es bleibt nicht wirklich genug Zeit, um in Ruhe darüber nachzudenken.
Die paar Tage in Abu Dhabi waren zwar eine kleine Auszeit, 


aber während ich dort war, wollte ich eigentlich auch nicht über diese Sache nachdenken, und kaum bin ich zurück, ist schon wieder so viel los, dass dafür auch wieder nicht die rechte Muße ist.

Und jedes Mal, wenn ich überlege, was ich auf dem Blog schreiben könnte, bin ich überrascht darüber, wie viele Tage schon wieder vergangen sind, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Und es ist dann zwar viel passiert, aber nicht immer einfach, herauszufiltern, was denn wirklich ‚Blog-relevant‘ wäre. Ganz eindeutig: es bleibt zu wenig Zeit, um intensiv zu quilten und zu patchen. Aber es gibt neue Ideen, 

Mohamed Ahmed Ibrahim, Lines.
Da kriege ich gleich Lust, doch nochmal
weiter an der Serie Linienspiele zu arbeiten,
die schon länger nicht mehr ergänzt worden ist.
..

neue Quiltaufträge für die Longarm, und natürlich Dinge, die noch nicht fertig sind. 

Inzwischen bereits auf der Longarm aufgespannt, fast fertig gequiltet...
der Nebeneffekt des Baby Jane Projektes

Jetzt bilde ich mir ein, wenn ich eine bessere Struktur im Leben hätte, könnte ich doch alles unter einen Hut bringen, aber das ist natürlich eine Illusion. Ich bin ja ziemlich gut strukturiert. Also muss ich mir etwas einfallen lassen.

Montag, 20. März 2017

Unterwegs...

Schon länger geplant bin ich diese Woche für ein paar Tage bei meiner Freundin in Abu Dhabi. Ihr Mann arbeitet für die Fluglinie, da konnte ich einen preiswerten Flug bekommen und habe mein ganzes Umweltbewusstsein über den Haufen geworfen und einen Kurztrip angetreten.
Auf dem englischen Blog habe ich schon Bilder von Reflektionen gezeigt.
Gestern waren wir 'in der Wüste'.





Ich bekomme ein Henna-Tattoo - das geht nach 2 Wochen wieder weg...

Samstag, 11. März 2017

Weidenbericht

Mein diesjähriger Besuchsbaum und ich habe noch einige Schwierigkeiten, uns aneinander zu gewöhnen.

19.1.

30.1.

Einerseits war ich einige Male erst Abends oder sogar nachts zum Milcholen unterwegs, und Nachtbilder von einem glücklicherweise unbeleuchteten Baum sind nicht besonders sinnvoll oder ausdrucksstark.

Außerdem habe ich aber festgestellt, dass meine Kamera nicht richtig fokussiert und scharf stellt, wenn ich den Baum aus einiger Entfernung heranzoome.



Ich bin also immer noch am Experimentieren.

5.2.

18.2. 

20.2.

6.3.

Auch mit der Perspektive bin ich noch nicht einig geworden - vielleicht wird es jeweils vom Tageswetter abhängen, welche Perspektive nun an dem Tag genau die richtige ist.