Samstag, 19. August 2017

Reise-Reflektionen

Meine 'frühe' Abreise aus Birmingham, vor Ende des Festivals und sehr früh am Morgen, war bedingt durch anschließende Reisepläne, denn schon am nächsten Tag bin ich mit meinem Sohn in die USA geflogen.
Wir sind im Moment in Kentucky, haben ausgeschlafen, und heute noch geht es los, wenn wir unser Mietauto abgeholt haben, Richtung Süden.
Hier ein paar erste Foto-Reflektionen...



















Sonntag, 13. August 2017

Birmingham, schon wieder vorbei (für mich)

Mittlerweile sollte ich eigentlich wissen, dass es mir praktisch unmöglich ist, in Birmingham während des FoQ einigermaßen ungestört Blog-Posts zu produzieren. Aber ich bilde mir immer wieder ein, dass es möglich sein müsste... Durch das Amt der Internationalen Repräsentantin für die Patchwork Gilde Deutschland sind jetzt noch weitere Verpflichtungen während dieser Tage hinzu gekommen, und obwohl ich es vorhatte, 'unterwegs' zu schreiben, ist das nicht eingetreten. Jetzt kann ich aber gerade nicht mehr schlafen, weil ich in einer Stunde das Shuttle nehmen muss, deshalb hier eine ganz ungeordnete, unreflektierte und sehr kleine Auswahl an Fotos:

Einreichung bei den 3D-Arbeiten, fotografiert, bevor die Namen gezeigt
wurden, und danach kam ich nicht mehr zurück, um den Namen hinzuzufügen...

Netter Abend mit drei Freundinnen, bevor es richtig los ging:
Christine Seager, Shoshi Rimer, Yemima Lavan

Mein Quilt "text messages 12: Artikel 1" in
der SAQA-Ausstellung "Made in Europe 2"

Interessante Interpretation mit Elementen des Double Wedding Ring
Musters durch Victoria Findlay Wolfe



Die beste Ausstellung überhaupt: Diana Harrison

Neues Format für das SAQA-Meet-and-Greet: Dinner, und sehr lecker,
vielen Dank an Christine Seager für die tolle Organisation

Kaum zu glauben, dass ich schon wieder abreisen muss. Aber mir schwirrt der Kopf...
Heute läuft das Festival noch. Und ich freue mich drauf, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Mittwoch, 2. August 2017

Weide

 Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass ich schon lange keine Bilder mehr von der Weide gepostet habe... Vielleicht liegt es daran, dass es kein wirkliches 'Daily Art'-Projekt ist. Aber auch im Mai, Juni und Juli haben wir selbstgemachten Joghurt aus der Milch gegessen.
Im Winter bin ich ja öfter zu Fuß am Fluss entlang zum Milch holen gegangen, seit April fahre ich aber ausschließlich mit dem Fahrrad. Deshalb bin ich immer relativ weit weg vom Baum, offensichtlich hat meine Kamera ein bisschen Schwierigkeiten, bei starkem Zoom richtig zu fokussieren - und manchmal ist ein Gesamtanblick mit Wolken und Umgebung wesentlich eindrücklicher als ein herangezoomter Einzelbaum. Deshalb variieren die Perspektiven immer noch - die Idealansicht gibt es hier nicht.

Mai

1.5.

1.5.

1.5.

1.5.

1.5.

3.5.

21.5.

21.5.

22.5.

Juni

1.6. - mit Fesselballon im Hintergrund!

1.6.

12.6.

12.6.

16.6.

16.6.

Juli

10.7.

23.7.

23.7.

27.7.

Samstag, 29. Juli 2017

Stoff-Abo: Juli Kollektion ist verschickt

Diesen Monat hatte ich tatsächlich früh genug angefangen mit dem Färben, und so konnte ich in relativer Gelassenheit schneiden, verpacken, und habe die Kollektion für Jul 2017 heute zur Post gebracht. Interessant ist, dass das Ganze, obwohl ich es ja mittlerweile seit über 6 Jahren betreiben, irgendwie immer noch ein Improvisieren ist. So habe ich bis jetzt noch nicht die wirklich überzeugende 'Versandtasche' gefunden. Dafür musste ich dieses Mal Lehrgeld bezahlen, da ich andere Umschläge für die Halbe-Meter-Sendungen besorgt hatte, ohne zu bedenken, dass dann dafür das Porto teurer werden würde. Aber was soll's - es ist eine, wie ich finde, sehr schöne Farbkombination geworden, und ich hoffe, dass die Abonnentinnen sich daran erfreuen.


Einzelpackungen sind wie immer auch für Nicht-Abonnenten über die Homepage erhältlich. Allerdings bin ich die nächsten paar Tage erstmal nicht da. Ich brauche dringend Erholung und habe mir für die Tage, die mein Sohn im Basketballcamp ist, dort in der Nähe eine Ferienwohnung genommen. So kann ich ihn hinbringen, mich erholen, ohne großartig innerhalb von wenigen Tagen zweimal die Strecke rauf und wieder runter zu fahren, und bin dann erstmal weg.

Montag, 17. Juli 2017

Warten, weiter.



Nach wie vor weiß ich nicht, ob ich im nächsten Schuljahr weiter unterrichten werde. Zwar hat der zuständige Kreisausschuss die Fortführung des Projekts im Prinzip genehmigt, allerdings sind durch die übermäßige Wartezeit einige der bereits angemeldeten Schüler nervös geworden, haben sich für eine Ausbildung an der Altenpflegeschule in Landshut entschieden, und auf einmal liegen nicht (mehr) genügend Anmeldungen vor, um die Klasse bei uns durchzuführen. Ob sich das noch wieder ändern wird, weiß ich nicht. Ich habe mehrere Fühler in andere Richtungen ausgestreckt, aber noch nichts gehört. Mein kess geäußerter Plan B, ‚dann gehe ich eben als Crew mit Sea-Eye ins Mittelmeer‘ hängt mir zwar noch im Kopf, allerdings ist dieser Bericht, den ich heute gelesen habe,
ein deutlicher Hinweis darauf, was für ein schwieriger Einsatz das wäre. 
Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich mich wirklich dafür melden würde. Vielleicht würde ich es im Moment, nach den emotionalen Anstrengungen des letzten Jahres, nicht durchhalten. Schließlich haben etliche der derzeitigen Klassenteilnehmer diese Art von Fahrt auch unternommen. Einer hat mir sogar das Foto gezeigt, das ein Retter gemacht hat, als er das Tau des Rettungsbootes gefangen hat, mit dem sein kleines Schlauchboot gerade der marokkanischen Küstenwache entkam, das nicht viel weiter vom Schlauchboot entfernt war als das Rettungsboot. 




Dieses Gefühl, in der Luft zu hängen, ist für mich alles andere als schön. Aber ich frage mich, wie sich das für die Teilnehmer in der Klasse anfühlen muss, für die das ja noch viel ausgeprägter sein muss. Ich bin legal, ich darf bleiben, ich habe Familie, wir wohnen in einem zwar etwas älteren und nicht nur schönen, aber geräumigen Haus, und selbst wenn ich nicht sofort wieder einen Job habe, habe ich über meinen Mann genügend Geld zur Verfügung. Aber sie - vor allem diejenigen, die immer noch keine Arbeitserlaubnis erhalten haben... man fragt sich, wie sie das überhaupt aushalten. Und trotzdem fröhlich bleiben.


Vor einigen Tagen habe ich ein Top soweit fertig genäht, dass es jetzt ans Quilten gehen kann. Da heute die Ausschreibung für die Quilt Triennale kam, habe ich mir allerdings vorgenommen, dass ich ihn dort einreichen werde, deshalb werde ich hier erstmal keine weiteren Bilder von diesem Quilt zeigen.
Heute Morgen habe ich in meiner Funktion der Internationalen Repräsentantin der Patchwork Gilde die Pakete für Birmingham gepackt und nach dem Mittagessen zur Post gebracht: einmal ein Paket für die Ausstellung „Diversity in Europe“, dann die kleinen EQA-Challenge-Quilts nach dem Thema „Inspired by…“, und ein Paket mit zwei Kinderquilts. Und ich bin dabei, die Artikel für das nächste Mitgliederheft fertig zu machen. Und ich habe letzte Woche im Copy-Shop zwei Dateien groß ausdrucken lassen, die jetzt auf Weiterbearbeitung warten. 


Samstag, 8. Juli 2017

Beerenzeit, und so


Es ist Beerenzeit und ich habe schon alles Mögliche geerntet


rote Johannisbeeren,

weiße Johannisbeeren,

Stachelbeeren,

schwarze Johannisbeeren,... Himbeeren reichen nur zum direkten
'vom Strauch essen'

 und mehrere Sorten Marmelade gekocht.




Zwar haben meine zwei Männer inzwischen umgestellt, der eine isst vorzugsweise Müsli, der andere die Schokocreme aufs Brot, so dass ich als einzige in der Familie als regelmäßige Marmeladenesserin übrig geblieben bin. Dafür lohnt es sich eigentlich nicht, so viel Marmelade zu kochen, wie meine Beerenbüsche hergeben. Aber alte Gewohnheiten lassen sich nur mühsam ablegen oder ändern, und ich esse ja nun wirklich gerne meine eigene Marmelade.

Nebenbei hat sich das Aussehen meines Gartens allmählich verändert.  Ich staune über die Arbeitskraft und Effizienz, die mein Helfer an den Tag legt und lasse ihn einfach machen. Ein erfreuliches Ereignis seiner Bemühungen ist, dass meine alte Rhabarberpflanze, die bisher ein sehr eigenwilliges Leben geführt hat, sich darauf besinnt, dass sie es vielleicht doch nochmal versuchen könnte. Das finde ich sehr erfreulich, und hoffe auf leckeren Rhabarberkuchen nächstes Jahr.




Und ich nähe immer mal wieder weiter an dem Quilt, den ich vor einigen Tagen angefangen habe.

Zwischendurch huschen Ideen durch den Kopf, von denen ich noch nicht weiß, welche realisierbar sind.

hieraus würde ich gerne einen Quilt machen...

Da wir nach wie vor nicht wissen, wie es mit den jetzigen Teilnehmern der Klasse weitergeht, und für mich davon auch abhängt, ob ich nächstes Jahr weitermachen würde - wenn es denn mit einer neuen Klasse weiterginge, was wir auch noch nicht wissen - ist alles ziemlich offen. Ich habe keine Ahnung, ob ich ab September einen Job haben werde, oder wieder mehr Zeit für Quilts. Beides hätte seine Vor- und Nachteile. Ich würde es aber eigentlich ganz gerne bald mal wissen.

Auf jeden Fall hat meine Spanischlehrerin mich gedrängt, ich sollte mich mal für eine Prüfung anmelden. Das will ich im Prinzip auch tun. Nur ist prompt mit diesem Ansinnen meine Vokabelkartenbox verschwunden - selbstgeschriebene Vokabelkarten aus eineinhalb Lehrbüchern! Ich habe schon überall gesucht, aber im Moment ist sie verschwunden. Eine als Ersatz gekaufte Box mit gedruckten Karten gefällt mir nicht, weil da zu viele verschiedene Sachen auf den Karten stehen… Aber vielleicht taucht sie ja doch noch wieder auf. Vermutlich nach der Prüfung.
Im August fliege ich mit meinem Sohn für drei Wochen in die USA und überlege, ob ich mir dafür noch ein Handnähprojekt vorbereite. Aber ob dazu die Zeit noch langt? Jedenfalls habe ich heute das Foto, das zur Inspiration dient, erstmal ein bisschen bearbeitet und werde schauen, ob sich das noch realisieren lässt (s.o). Schablonen, zuschneiden … vielleicht ein bisschen ehrgeizig vor der Abreise, weil auch noch so viel anderes ansteht.