Am ersten Novemberwochenende stand der vorläufig letzte
Termin für „IQ – von der Inspiration zum Quilt“ auf dem Kursplan, diesmal
veranstaltet von Monika Schiwy-Jessen vom „quiltstar“ in Freiburg. Parallel lief ein
Kurs über das Herstellen von textilen Büchern von Helga Widmann.
Vor Anreise ins Münstertal habe ich nochmal kurz auf dem
Freiburger Markt vorbeigeschaut, wo ich immer gerne hingehe, aber am Freitag
ganz besonders gerne. Da werden einfach die Erinnerungen wach an die Zeiten,
als ich tatsächlich noch zum Einkaufen dahin gefahren bin und dann mit meinem
vollen Fahrradkorb wieder zurück über das Kopfsteinpflaster gerumpelt bin.
Heute kann ich immer nur schauen, weil es ja Quatsch wäre, kiloweise
einzukaufen, wenn man nur auf der Durchfahrt ist oder gar keine Bleibe in der
Nähe hat...
Dann bei schönstem Sonnenschein Richtung Süden. Trotz aller
noch vorhandenen Ortskenntnis habe ich es dann geschafft, eine Abzweigung zu
früh abzubiegen und über einen Forst- und Waldweg Richtung St. Ulrich zu
fahren.
Wahrscheinlich war die Aufregung zu groß, als dass der Verstand eingesetzt
hätte, jedenfalls guckten sowohl die Mittagspause machenden Waldarbeiter als
auch ich ziemlich erstaunt aus der Wäsche, als ich sie dann nach dem Weg
fragte. Immerhin konnten sie mir ersparen, den ganzen Berg wieder
herunterzufahren, sondern haben mich auf weiteren Waldwegen in die richtige
Richtung gelotst. Da ist es dann vorteilhaft, mit ortsfremden Autokennzeichen
unterwegs zu sein. Das ist dann weniger peinlich!
Danach zog der Himmel den Vorhang zu und wir hatten genug
Muße, um drinnen zu bleiben und zu arbeiten.
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Blick auf das im Tal liegende Bildungshaus St. Ulrich - klösterliche Abgeschiedenheit, ideal zum konzentrierten Arbeiten |
In St. Ulrich hatte ich einen schönen Kursraum und elf
interessierte und begeisterte Teilnehmerinnen.
Beim Erklären der Schablonenherstellung kommen auch mir immer
noch wieder neue Ideen, die es irgendwann auszuprobieren oder weiter auszuarbeiten gilt.
Alle Teilnehmerinnen haben ein eigenes Übungsteil genäht,
anhand dessen sie die Schablonenherstellung und den Nähtrick der halben Naht
lernten, danach ging es dann an das Ausarbeiten eines eigenen Entwurfes.
Eine
Teilnehmerin hatte sich übrigens gleich eine schwierigere Aufgabe gestellt und
noch eine zusätzliche Linie durch den Kreis gelegt. Damit vermehren sich die
Schablonenteile natürlich bereits deutlich, und die Näharbeit wird tüfteliger.
Aber es lohnt sich.
Das Bildungshaus St. Ulrich ist ein wunderbar geeigneter Kursort, und ich möchte mich herzlich bei den Monika und Sophie vom quiltstar Freiburg für die umfassende Versorgung, hervorragende Organisation und überhaupt für die Einladung bedanken.
Dieses Mal wurde wie auch schon ein paarmal vorher wieder von einigen Teilnehmerinnen der Wunsch geäußert, es möge doch einen Anschlusskurs geben, in dem diese Fertigkeiten vertieft werden könnten. Dort vor Ort hatte ich erstmal wenig Zuversicht, dass es in nächster Zeit zu einer Möglichkeit kommen könnte, aber mittlerweile sieht es tatsächlich so aus, als ob evtl. Ende Juli ein Eintageskurs als Fortsetzung von IQ geben könnte. Sobald ich genau Bescheid weiß, werde ich die Daten auch hier auf dem Blog veröffentlichen.
Dieses Mal wurde wie auch schon ein paarmal vorher wieder von einigen Teilnehmerinnen der Wunsch geäußert, es möge doch einen Anschlusskurs geben, in dem diese Fertigkeiten vertieft werden könnten. Dort vor Ort hatte ich erstmal wenig Zuversicht, dass es in nächster Zeit zu einer Möglichkeit kommen könnte, aber mittlerweile sieht es tatsächlich so aus, als ob evtl. Ende Juli ein Eintageskurs als Fortsetzung von IQ geben könnte. Sobald ich genau Bescheid weiß, werde ich die Daten auch hier auf dem Blog veröffentlichen.
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