Am Mittwoch bin ich morgens um 7 mit gepackter Tasche und
Nähmaschine in den Zug in Richtung Staufen gestiegen.
Auf zum Kurs bei JanBeaney und Jean Littlejohn, für den ich mich schon vor anderthalb Jahren
angemeldet hatte. Ich hatte überhaupt nicht darauf geachtet, welches Thema es
ist, weil ich einfach mal einen Kurs bei den zweien machen wollte. Er kam jetzt
auch gerade sehr gelegen – es war einfach mal wieder Zeit, selbst etwas zu
lernen, sich auf die andere Seite des Unterrichtsraumes zu begeben.
Die Fahrt verlief, für DB-Verhältnisse, völlig normal – ein
verpasster Anschluss, damit um eine Stunde verlängerte Reisezeit (was ich auch
billiger hätte haben können, denn immerhin hatte ich von Karlsruhe bis Freiburg
für ICE bezahlt, bin stattdessen aber im Regionalzug die gesamte Rheinschiene
runtergeschrubbt), und im letzten Stück von Bad Krozingen bis Staufen
(glücklicherweise nur 10 Minuten Fahrtdauer) war, ich schwöre es, die Heizung
an – bei 40 Grad im Schatten.
Nun gut, ich kam gerade noch rechtzeitig. Nach weniger als
zwei Stunden allerdings fing meine Maschine an zu qualmen und wurde
schnellstens vom Netz genommen. Das hat mir den Spaß am Anfang doch etwas
verdorben.
Ich habe nun eine Leihmaschine, und komme sogar mit ihr
zurecht.
Wir machen ‚Fragile Networks’, und haben uns bisher mit
verschiedensten Übungen beschäftigt:
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Da hatte meine Maschine noch nicht gequalmt... |
![]() |
Das ist dann schon die Leihmaschine. |
Erste Versuche, ausgewaschen. |
Es ist ein wunderbarer Kurs – die zwei, auch bekannt als
„DoubleTrouble“ sind ihr Geld allemal wert! Da kann man auch fast über die
Hitze hinwegsehen.
Nebenbei ein kleiner Ausflug nach Staufen, wo es einen
interessanten Laden gibt, der allerdings (glücklicherweise?) geschlossen war,
als wir vorbeikamen.
Auf Morgen- und Abendspaziergängen sammle ich Steine für
weitere Shibori-Experimente – komischerweise tauchen so schöne längliche Steine
immer nur woanders auf, zu Hause weniger.
Noch zwei weitere Tage, und morgen sind wir dann vielleicht
auch mit den einführenden Übungen fertig.
Ein Interview mit den beiden DoubleTroubles finden Sie hier.
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