Das Hochwasser hat dieses Mal unseren Keller verschont, und
wir sind natürlich sehr erleichtert, so glimpflich davongekommen zu sein.
Allerdings machen wir uns Sorgen um etliche uns bekannte Leute in den wirklich
heftig betroffenen Gebieten um Deggendorf und Passau, Regensburg. Wir haben von
etlichen gefluteten Wohnungen im Bekanntenkreis gehört...
Da fällt es gar nicht leicht, bei sich selbst wieder zur
Tagesordnung überzugehen. Als gestern vormittag der Regen aufhörte, konnte ich es
erst gar nicht fassen. Und um halb zwei wurde es plötzlich so merkwürdig
hell... Um halb vier habe ich mir meine Gartenwerkzeuge geschnappt und ein
Stündchen Unkraut gejätet. Da alles so vollgewachsen ist, kriegt man ganz
schnell das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben – jedenfalls, wenn man
die Anzahl der auf den Komposthaufen getragenen Körbe zählt, und nicht so sehr
auf die größe der gereinigten Fläche schaut!
Aber ich musste schnell handeln,
um wenigstens einen Anfang zu machen, denn: Am Wochenende findet die
kombinierte Veranstaltung textile art Berlin/Patchworktage 2013 in Kreuzberg
statt. Ich fahre nach Berlin!
Bei den Patchworktagen war ich ja letztes Jahr zum ersten
Mal mit einem Stand vertreten, und hatte mir vorgenommen, auf jeden Fall dieses
Jahr wieder dabei zu sein. Da der ursprünglich geplante Veranstaltungsort
Einbeck nicht geklappt hat und die Patchworktage kurzerhand mit der textile art
zusammengelegt wurden, kommt es nun zu einer Veranstaltung im Doppelpack. Durch
diese Kombination werde ich zum ersten Mal auch bei der textile art mit einem
Stand vertreten sein. Und die textile art als Gast besucht habe ich auch noch
nie... Allerdings werde ich davon wohl nicht viel zu sehen bekommen. Denn der
Nachteil vom (Allein-)Leben am Stand ist, dass man von dem Geschehen ringsum
nicht viel zu sehen bekommt. Mein Stand ist im Raum 165. Schauen Sie doch mal
vorbei!
Ich freue mich sehr auf die paar Tage in meiner
Geburtsstadt, die ich schon viel zu lange nicht mehr besucht habe. Ein ganz
kleines bisschen Zeit werde ich wohl haben, um mich umzusehen. Aber
ausführliches Museums-Schlendern wird leider nicht drin sein, da die familiären
Pflichten gleich wieder eine Heimfahrt am Montagmorgen nötig machen.
Nach dem Urlaub habe ich auch noch gefärbt,
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Für Nichtbeteiligte vielleicht nicht nachzuvollziehen, aber ich liebe diese Bilder von den Eimerreihen... |
um ein paar nur
mager bestückte Farbgruppen aufzufüllen. Vor allem Gelb, etwas Orange, und ein
bisschen Schwarz.
Insgesamt sind es – heute beim Wickeln ausgemessen! – 54 m
geworden.
Außerdem sind die Farben der Maikollektion auch gewickelt
und einsortiert.
Ich fahre mit vielen gefüllten Kisten und meinen schönen Ständern. Das
Auto ist voll!
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