Gestern war der Tag der fallenden Dinge.
Eigentlich fing es ganz gut an: der drohende Termin beim
Steuerberater nächste Woche, der immer der allerschlimmste Termin im ganzen
Jahr ist, noch schlimmer als der beim Zahnarzt, entschärfte sich dramatisch,
als ich feststellte, dass ich wesentlich besser vorsortiert hatte, als
insgeheim befürchtet. Nur noch ein paar ganz wenige Dokumente, und eigentlich
müsste zumindest am Dienstag alles da sein!
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der Besuch beim Steuerberater droht... |
Aber den ganzen Tag über fielen Dinge runter oder um. Beim
Tischabräumen kippten zwei ineinandergestapelte Gläser um, die daraufhin
angeschlagen waren und in die Altglaskiste wanderten. Später das
Fahrradschloss, haarscharf mit dem schweren Kopf am Fuß vorbei. Weitere
Kleinigkeiten ohne Bruchgefahr, aber alles abwärts. (Erst später fiel mir ein,
dass da durchaus auch die Stecknadeldose hätte dabei sein können, aber mit der
scheine ich gestern wenig Umgang gepflegt zu haben.)
Und dann am späten Nachmittag, direkt nachdem ich dieses
Foto gemacht hatte,
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das letzte Foto? |
rutschte mir meine neue Kamera aus der Hand, die ich erst zu
Weihnachten als Geschenk bekommen hatte. Normalerweise bin ich sehr gut darin,
den Handriemen überzuziehen, aber diesmal wohl nicht. Das Objektiv klemmt und
lässt sich nicht mehr einfahren, und ich befürchte Schlimmes. Die weiteren
Kleinigkeiten, die anschließend noch fielen, waren dagegen dann völlig
unwichtig. Erst als abends beim Nähen schließlich eine Schere Kurs auf meinen
großen Zeh genommen hatte, den ich aber gerade noch unterbinden konnte, habe
ich entnervt aufgegeben und bin ins Bett gegangen.
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