Im Folgenden möchte ich noch ein paar weitere letzte Impressionen aus
Ste. Marie-aux-Mines zeigen.
Dies ist eine Installation mit ziemlich vielen Aurifil Spulen
am Eingang zur Verkaufshalle im Espace Commercial. Fand ich eine interessante Idee!
Außer der kanadischen Ausstellung an exhibition «Tradition
in Transition» hatte ich natürlich, als Jurymitglied, auch noch die Quilts
gesehen, die zum Wettbewerb zugelassen worden waren.
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Linda Colsh (links), Libby Lehman (Mitte) und ich nach der Auswahl des Gewinners des ersten Preises |
Da sie aber im Katalog abgebildet sind, habe ich außer dem
Foto vom Gewinnerquilt des ersten Preises keine weiteren Fotos gemacht. Der
erste Preis ging an “Remembering” von Linda Kemshall.
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"Remembering" von Linda Kemshall, erster Preis |
Unglaublich beeindruckend fand ich die Ausstellung mit Kumiko
Frydls kleinformatigen Arbeiten, “Perfect piecing”. Kumiko zeigt auf Quilts mit
einer Seitenlänge von meist nicht mehr als 40cm den Detailreichtum – sowohl im
Piecing als auch im Quilten! – wie man ihn auf einer großformatigen Arbeit
erwarten könnte.
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Kumiko Frydl, "Mission: Impossible?", 53 x 53 cm |
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Kumiko Frydl, "Pineapple Patch", Detail |
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Kumiko Frydl, "Pineapple Patch", 36 x 36 cm |
„Wahnsinn“! ist so ungefähr die erste Reaktion, die einem
dabei einfällt, und Bewunderung und Faszination bleiben. Kumiko hat auch ein
Buch über ihre kleinformatige Arbeitsweise geschrieben, das leider zu dem
Zeitpunkt, als ich in der Ausstellung war, bereits vollkommen ausverkauft war. Sicher ein Anreiz, sein Französisch mal weiter aufzufrischen!
Außerdem bin ich dann tatsächlich bis zum Place des Tisserands
vorgedrungen, wo ich im Schnelldurchlauf durch SAQAs Wide Horizons III und
Libby Lehmans Ausstellung gehen konnte. Bei Libby fand ich es sehr interessant zu sehen, wie sich der
persönliche Stil über 30 Jahre ändern kann. So viel Zeit liegt zwischen
“Red Sky in the Morning” (1982) und “Ribbonplay” (2011).
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Libby Lehman, Red Sky at Morning, 1982 |
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Libby Lehman, Ribbonplay, 2011 |
Mein persönlicher Favorit in der Wide Horizons war Margaret
Ramsays “Weymouth Waves”.
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Margaret Ramsay, Weymouth Waves, 2012 |
Das ist eine Art von bildlicher Darstellung, mit der
ich auch in Quilts etwas anfangen kann! Dieses Mal wird Wide Horizons auch nicht gleich wieder nach Ste. Marie
aufgelöst, sondern soll während des kommenden Jahres noch mehrere Stationen in
Europa besuchen. Die erste Gelegenheit, diese sehenswerte Ausstellung noch
einmal zu Gesicht zu bekommen, ist bei der Abilmente in Vicenza.
Da ich während meiner eigenen Ausstellung soviel wie möglich
anwesend sein wollte, bin ich nicht weiter durch die anderen Dörfer und
Ausstellungen gezogen.
Trotzdem, obwohl ich nur wenig von den anderen Ausstellungen
gesehen habe, war es eine wunderbare und bereichernde Erfahrung, mit einer
eigenen Ausstellung in Ste. Marie-aux-Mines
vertreten zu sein. Ich fand auch, dass Regula Affolter und ich uns in
unseren Stilen gut ergänz haben, und so die Eglise St. Louis eine wirklich
besuchenswürdige Kirche war. Herzlichen
Dank an Gul LaPorte, die mich als erste darauf angesprochen hat, ob ich
Interesse daran hätte, in Ste. Marie-aux-Mines auszustellen, und das
Ganze dann vermittelt hat, und an Sylvie Leroux für ihre umfassende und
professionelle Betreuung während der Vorbereitungszeit und dann vor Ort, und an
Dinah für ihr Management der Jurytätigkeit und der Wettbewerbsangelegenheiten!
Hallo Uta.
AntwortenLöschen¨Danke voor die mooie fotos.De ontmoeting in ST.Marie en vooral uw zeer mooie quilts.Ik geniet er nog van,vol belangstelling volg ik uw blog.Lieve groeten Magda vanuit Belgie.